Der Kurs von heute rechnet den ganzen Tag.
Kiwikorb führt den Zwischenhandel mit Obst, Gemüse und frischen Lebensmitteln. Sie tragen morgens die Einkaufskurse ein — daraus entstehen die Verkaufspreise, die Bestellung beim Großmarkt, die Lieferscheine für die Tour und am Abend die Rechnungen. Keine Zahl wird zweimal geschrieben.
Einmal eintragen
Der Tageskurs ist die einzige Zahl, die von Hand kommt. Aufschlagsregeln je Kunde, Preisgruppe, Warengruppe oder Artikel machen daraus den Verkaufspreis — und zeigen den Rohertrag gleich daneben.
Für Österreich gebaut
Vier Umsatzsteuersätze mit Gültigkeitsdatum, lückenlose Belegnummern, Belegerteilung nach § 132a BAO, ebInterface für Rechnungen an den Bund. Nicht nachgerüstet, sondern von Anfang an so gedacht.
Am Tablet zu bedienen
Große Flächen, wenige Farben, und die Farbe bedeutet etwas. Wer an der Rampe steht, soll nicht suchen müssen — und keine Einkaufspreise sehen, die ihn nichts angehen.
Vier Schritte, und der Tag ist abgerechnet.
Die Tagesdisposition zeigt, welcher Schritt gerade dran ist und was noch offen steht. Wer den ersten macht, bekommt die anderen drei angeboten.
Kurse eintragen
Die Einkaufskurse des Tages, je Lieferant und Artikel. Was sich nicht geändert hat, bleibt vom Vortag stehen.
Morgens, einmalAufträge annehmen
Bestellungen der Wirte erfassen. Der Preis steht sofort daneben, samt Aufschlag und Rohertrag — vor der Zusage, nicht danach.
LaufendBündeln und bestellen
Alle Aufträge eines Liefertags werden zum Bedarf zusammengefasst, der Lagerbestand abgezogen, die Bestellung je Lieferant erzeugt.
Ein KlickLiefern und fakturieren
Lieferscheine für die Tour — ohne Preise, mit Charge und Leergut. Daraus die Rechnungen, einzeln oder als Sammelrechnung zum Monatsende.
Ein KlickDer ganze Kreislauf, nicht die Hälfte davon.
Vom Kurs bis zum Zahlungseingang. Was ein Zwischenhändler an einem Tag tut, findet in Kiwikorb eine Maske — und was er am Jahresende dem Prüfer zeigen muss, findet einen Export.
Preisbildung
Aufschlagsregeln nach Kunde, Preisgruppe, Warengruppe oder einzelnem Artikel — als Prozentsatz, als Betrag oder als Staffel. Sonderpreise mit Gültigkeitszeitraum. Jeder Preis sagt, woher er kommt.
Belege
Angebot, Auftrag, Lieferantenbestellung, Lieferschein, Rechnung, Gutschrift, Storno, Sammelrechnung. Ein Beleg wird erst festgeschrieben und bekommt dann seine Nummer — deshalb bleibt der Nummernkreis lückenlos.
Lager, Chargen, Herkunft
Wareneingang mit Charge, Mindesthaltbarkeit und Ursprungsland, Warenausgang bucht ab. Zu jeder Charge steht auf Knopfdruck da, von wem sie kam und an wen sie ging — eine Stufe vorwärts, eine zurück.
VO (EG) 178/2002 Art. 18Leergut
Kisten, Steigen, Paletten. Was hinausgeht und was zurückkommt, steht auf dem Lieferschein und ergibt den Kontostand je Kunde. Pfand wird berechnet und bei Rückgabe gutgeschrieben.
Zahlungen und Mahnwesen
Offene Posten, Teilzahlungen, Zahlungsziele mit Skonto. Der Mahnlauf schlägt vor, wer eine Mahnung bekommt; Spesen und Betreibungskosten sind je Stufe hinterlegt, Verzugszinsen zuschaltbar.
§§ 456, 458 UGBAuswertungen
Rohertrag je Kunde, Artikel und Tag. Preisentwicklung über den Zeitraum. Kunden, die aufgehört haben zu bestellen. Wer keine Einkaufspreise sehen darf, sieht in denselben Listen auch keine Marge.
Übernahme der Altdaten
Artikel und Geschäftspartner kommen als Tabelle herein — mit Fehlerbericht Zeile für Zeile. Was nicht eindeutig zuzuordnen ist, wird abgewiesen und nicht stillschweigend geraten.
Rollen
Geschäftsführung, Buchhaltung, Disposition, Lager, Fahrer. Jede Rolle bekommt die Masken, die sie braucht. Der Fahrer darf kassieren und sonst nichts, was Geld verrät.
Die Vorschriften sind eingebaut, nicht angeklebt.
Eine Handelssoftware, die das österreichische Abgabenrecht nur ungefähr kennt, kostet beim ersten Prüfungstermin mehr, als sie je gespart hat. Deshalb steht das hier zuerst.
- Umsatzsteuer 4,9 / 10 / 13 / 20 % mit Gültigkeitsdatum — maßgeblich ist das Leistungsdatum, nicht das Rechnungsdatum
- Rechnungsmerkmale nach § 11 UStG, Kleinbetragsrechnung inbegriffen
- Lückenlose Nummern je Belegart und Jahr, vergeben erst bei der Festschreibung
- Belegerteilung nach § 132a BAO: für jede Barzahlung ein Beleg, mit Durchschrift im Haus
- Registrierkasse nach RKSV zuschaltbar — Datenerfassungsprotokoll, verschlüsselter Umsatzzähler, Signatur, QR-Code
- Aufbewahrung sieben Jahre und maschinell auswertbarer Export nach § 132 Abs. 3 BAO
- E-Rechnung als ebInterface-XML — der Weg an den Bund über das USP
- Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln nach VO (EG) 178/2002
Zwei Dinge, die wir Ihnen nicht abnehmen können
Für den Echtbetrieb der Registrierkasse brauchen Sie eine Signatureinheit eines in Österreich zugelassenen Anbieters und Ihren FinanzOnline-Zugang für die Registrierung. Die Software ist dafür fertig — der Vertrag ist Ihrer. Und ob Sie überhaupt registrierkassenpflichtig sind, hängt an Ihren Umsätzen: ohne Pflicht läuft Kiwikorb mit dem Beleg nach § 132a BAO, ganz ohne Kasse.
Preise auf Anfrage.
Nicht, weil wir sie verstecken — sondern weil eine Preisliste für einen Betrieb mit drei Kunden und einen mit dreihundert entweder für den einen zu teuer oder für den anderen zu billig wäre. Sagen Sie uns, wie Sie arbeiten, und Sie bekommen eine Zahl, die zu Ihnen passt.
Wovon der Preis abhängt
Schreiben Sie uns, was Sie heute tun.
Am hilfreichsten ist der Satz, der Sie am meisten Zeit kostet: die Preise jeden Morgen in einer Tabelle nachziehen, die Lieferscheine abends abtippen, das Leergut im Kopf behalten. Danach richtet sich, was wir Ihnen zeigen.
Sie bekommen eine Antwort von einem Menschen, keine Broschüre. Wenn es schneller gehen soll: hello@webhoch.com.
Ihre Angaben werden für die Beantwortung dieser Anfrage verwendet und nicht weitergegeben.