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Kiwikorb Handelssoftware für frische Ware
Handelssoftware für frische Ware

Der Kurs von heute rechnet den ganzen Tag.

Kiwikorb führt den Zwischenhandel mit Obst, Gemüse und frischen Lebensmitteln. Sie tragen morgens die Einkaufskurse ein — daraus entstehen die Verkaufspreise, die Bestellung beim Großmarkt, die Lieferscheine für die Tour und am Abend die Rechnungen. Keine Zahl wird zweimal geschrieben.

Die Demo führt ohne Anmeldung ins Programm. Alle Betriebe, Artikel und Belege darin sind erfunden, und Sie dürfen alles anfassen — anlegen, buchen, stornieren. Um 04:00 baut sie sich über Nacht auf denselben Stand zurück.

Rechnung Nr. RE2026-0042 Bezahlt
  • Erdbeeren 6 kg 34,80 €
  • Zitronen 8 kg 18,80 €
  • USt 10 % 5,36 €
  • Gesamt 58,96 €
Zahlen mit QR Scannen — die Überweisung ist vorausgefüllt.

Alle Pflichtangaben nach § 11 UStG · entstanden aus dem Lieferschein, ohne zweite Eingabe

Der Betrieb

Zwischen Großmarkt und Küche liegt ein halber Tag.

Ein Zwischenhändler für frische Lebensmittel kauft am Vormittag beim Großhandel und liefert am nächsten Morgen an Restaurants. Dazwischen liegt alles, was diese Arbeit ausmacht: die Bestellungen der Wirte annehmen, den Bedarf je Artikel zusammenzählen, aufrunden auf ganze Steigen, verladen, ausfahren, kassieren, das Leergut mitnehmen — und am Monatsende abrechnen.

Die üblichen Warenwirtschaften kommen aus einer anderen Welt. Sie gehen von Preislisten aus, die ein Jahr halten. Bei Frischware hält ein Preis einen Tag. Wer ihn morgens in einer Tabelle nachzieht und abends von Hand in die Rechnungen überträgt, schreibt jede Zahl dreimal — und jede dritte falsch.

Kiwikorb dreht die Reihenfolge um. Der Einkaufskurs wird einmal gepflegt. Alles, was danach kommt, ist eine Rechnung darauf und keine zweite Eingabe.

Einmal eintragen
Der Tageskurs ist die Zahl, aus der alle anderen entstehen.
Aufschlagsregeln je Kunde, Preisgruppe, Warengruppe oder Artikel machen daraus den Verkaufspreis. Was Sie sonst noch von Hand setzen — einen Sonderpreis, einen Regelparameter, einen abweichenden Preis an der Position — bleibt Ihre Entscheidung und wird nicht überschrieben.
Für Österreich gebaut
Vier Umsatzsteuersätze, lückenlose Nummern, Beleg nach § 132a BAO.
Der Steuersatz hängt am Artikel und am Leistungsdatum, nicht an einer Konstante. Die Belegnummer entsteht bei der Festschreibung, damit die Reihe lückenlos bleibt. Nicht nachgerüstet, sondern von Anfang an so gedacht.
Am Tablet zu bedienen
Große Flächen, wenige Farben, und die Farbe bedeutet etwas.
Wer an der Rampe steht, soll nicht suchen müssen. Er nimmt Bestellungen auf und kassiert, sieht also Verkaufspreise und Belegbeträge — die Einkaufsseite des Geschäfts sieht er nicht. Und Kiwikorb lässt sich auf den Startbildschirm legen: es öffnet dann ohne Browserleiste, wie eine App.
Der Tag

Vier Schritte, und der Tag ist abgerechnet.

Die Tagesdisposition zeigt, welcher Schritt gerade dran ist und was noch offen steht — bedienbar bleiben alle vier, denn manches macht man zweimal.

  1. Kurse eintragen

    Die Einkaufskurse des Tages, je Lieferant und Artikel. Der Kurs von gestern steht als Vergleich daneben und lässt sich per Knopf übernehmen. Verkaufspreis, Spanne und die Abweichung zum Vortag rechnen beim Tippen mit.

    Morgens, einmal
  2. Aufträge annehmen

    Bestellungen der Wirte erfassen. Der Preis steht sofort daneben — nach der Regel, die für diesen Kunden gilt, und mit der Begründung, woher er kommt. Vor der Zusage, nicht danach.

    Laufend
  3. Bündeln und bestellen

    Alle Aufträge eines Liefertags werden zum Bedarf zusammengefasst, der Lagerbestand abgezogen, auf ganze Gebinde aufgerundet und je Lieferant eine Bestellung erzeugt.

    Ein Knopf, mit Vorschau
  4. Liefern und fakturieren

    Lieferscheine für die Tour — ohne Preise, mit Charge und Leergut. Daraus die Rechnungen: je Lieferung oder als Sammelrechnung über einen Zeitraum, wann immer Sie den Knopf drücken.

    Ein Knopf je Kunde

Was dazwischen läuft, läuft dazwischen: Wareneingänge buchen, Zahlungen erfassen, gelegentlich mahnen. Die Tagesdisposition merkt sich, was davon liegen geblieben ist, und sagt es beim nächsten Anmelden.

Preise

Sechs Wege zu einem Preis. Der erste, der trifft, gewinnt.

Der Preisfinder arbeitet vom Konkreten zum Allgemeinen. Was er gefunden hat und warum, steht danach auf dem Beleg — auch noch in drei Jahren, denn Einzelpreis, Steuersatz, Einkaufskurs und Begründung werden an der Position eingefroren.

Die Reihenfolge

  1. Kontraktpreis Als fixierter Preis für den Kunden hinterlegt — er hält, auch wenn die Ware inzwischen teurer geworden ist.
  2. Sonderpreis Für diesen Kunden und diesen Artikel, mit Gültigkeitszeitraum und Mengenstaffel.
  3. Preis der Preisgruppe Für die Gruppe, in der der Kunde steht — Stammkunden, Gastronomie groß.
  4. Listenpreis Allgemein am Artikel hinterlegt, ohne Bindung an Kunde oder Gruppe.
  5. Aufschlag auf den Tageskurs Die Regel, die für diesen Kunden am genauesten zutrifft. Der Regelfall.
  6. Letzter bekannter Verkaufspreis Der Notnagel — und er sagt es: „Der Preis stammt aus der Vergangenheit und sollte geprüft werden.“

Dazu kommt, was der Preisfinder unterwegs bemerkt hat: kein Kurs für heute, Kurs älter als sieben Tage, Verkauf unter Einkauf. Wer keine Einkaufspreise sehen darf, liest die Herkunft, aber nicht die Begründung — in der steht der Kurs.

Drei Arten, einen Aufschlag zu rechnen

Kalkulationsaufschlag und Handelsspanne werden im Alltag verwechselt und ergeben bei gleichem Prozentsatz verschiedene Preise. Kiwikorb lässt Sie an jeder Regel wählen, statt es anzunehmen.

Kalkulationsaufschlag
Ein Prozentsatz auf den Einkauf. VK = EK × (1 + p)
Handelsspanne
Ein Anteil am Verkauf — bei gleichem Prozentsatz der höhere Preis. VK = EK ÷ (1 − p)
Fixer Betrag je Einheit
Ein Aufschlag, der nicht mitwandert, wenn der Kurs steigt. VK = EK + b

Regeln gelten für Kunde, Preisgruppe, Warengruppe oder einen einzelnen Artikel; die genauere schlägt die allgemeinere. Auf Wunsch wird auf eine Endziffer gerundet. Die Mengenstaffel sitzt nicht an der Regel, sondern am Sonderpreis — dort lässt sich ab einer Mindestmenge ein anderer Preis hinterlegen.

Belege

Acht Belegarten, ein Kreislauf.

Kein Beleg entsteht zweimal von Hand. Jeder trägt den nächsten in sich — und die Nummer bekommt er erst, wenn er festgeschrieben wird.

Der Belegkreislauf von Kiwikorb Aus einem Angebot wird durch Annehmen ein Kundenauftrag, aus mehreren Kundenaufträgen durch Bündeln eine Lieferantenbestellung und daraus ein Wareneingang. Der Wareneingang erzeugt Chargen, aus denen nach kürzestem Mindesthaltbarkeitsdatum der Lieferschein bestückt wird. Aus dem Lieferschein entstehen Rechnung oder Sammelrechnung, aus der Rechnung Zahlung und Mahnung; korrigiert wird über Gutschrift und Storno. Angebot Kundenauftrag Lieferantenbestellung Wareneingang annehmen bündeln bestellen Lieferschein Charge im Lager kommissionieren einlagern FEFO Sammelrechnung Rechnung Zahlung Mahnung fakturieren je Zeitraum Gutschrift · Storno statt Ändern

Seitwärts wischen — das Schema ist breiter als der Bildschirm.

Ein Entwurf hat keine Nummer. Wer ihn verwirft, reißt deshalb kein Loch in die Reihe — je Belegart und Jahr läuft ein eigener Kreis, gesichert nicht durch eine Sperre im Code, sondern durch einen eindeutigen Index in der Datenbank. Und ab „Gebucht“ wird eine Rechnung nicht mehr geändert, sondern storniert oder gutgeschrieben.

Was drin ist

Das Verzeichnis, nicht der Auszug.

Vom Kurs bis zum Zahlungseingang, von der Charge bis zum Datenerfassungsprotokoll. Was ein Zwischenhändler an einem Tag tut, findet in Kiwikorb eine Maske — und was er am Jahresende dem Prüfer zeigen muss, findet einen Export.

01 Tagesdisposition

  • Die Schrittleiste zeigt, welcher der vier Schritte gerade dran ist
  • Kacheln für offene Entwürfe, bestätigte Kundenaufträge, Warenwert und Rohertrag des Liefertags
  • Liefertag frei wählbar — disponiert wird für morgen, nicht für heute
  • Bedarf bündeln: Aufträge je Artikel summieren, Lagerbestand abziehen, auf ganze Gebinde aufrunden
  • Vorschau vor dem Anlegen; die Bestellungen entstehen als Entwurf
  • Verworfener Bedarf gibt sich frei und erscheint beim nächsten Bündeln wieder

02 Tageskurse

  • Eine Zeile je Artikel, oben Datum und Lieferant
  • Verkaufspreis, Spanne und Abweichung zum Vortag rechnen beim Tippen mit
  • Österreichische Schreibweise: Beistrich als Dezimaltrennzeichen, Tausenderpunkt erlaubt
  • Ein alter Kurs wird nie von einem neuen verdrängt — nur der gebuchte Wareneingang schreibt den Kurs seines Tages fort
  • Hauptlieferant je Artikel — mit dem ersten Kurs gesetzt, sein Kurs hat Vorrang
  • Lieferanten-Preislisten lassen sich einlesen statt abtippen
  • Ein gebuchter Wareneingang schreibt den Kurs seines Tages fort — mengengewichtet, wenn zwei Chargen zu zwei Preisen kamen

03 Preisbildung

  • Sechsstufiger Preisfinder — der erste Treffer gewinnt
  • Aufschlagsregeln nach Kunde, Preisgruppe, Warengruppe oder einzelnem Artikel
  • Als Kalkulationsaufschlag, als Handelsspanne oder als fixer Betrag je Einheit
  • Rundung auf ein Preisraster, wenn gewünscht
  • Sonderpreise mit Gültigkeitszeitraum und Mengenstaffel
  • Preisgruppen als gemeinsame Kondition mehrerer Kunden
  • Warnung bei fehlendem Kurs, altem Kurs und Verkauf unter Einkauf

04 Angebote und Aufträge

  • Das Angebot hält einen Preis fest, obwohl der Kurs täglich schwankt
  • Annehmen und übernehmen — daraus wird ein Kundenauftrag mit Liefertag
  • Kundenauftrag mit Kopf, Positionen, Zahlungsbedingung und Lieferadresse
  • Wechselt Kunde oder Liefertag, werden alle Positionen neu bepreist
  • Fester Statusweg je Belegart; einen Sprung, den es nicht gibt, weist die Maske ab
  • Ein Auftrag darf in mehreren Lieferungen abgearbeitet werden

05 Einkauf und Wareneingang

  • Lieferantenbestellungen aus der Bündelung — nicht aus einem leeren Formular, das an ihr vorbeiginge
  • Wareneingang aus der Bestellung vorbefüllt und an der Rampe korrigiert
  • Je Position Chargennummer des Lieferanten, Mindesthaltbarkeit und Ursprungsland
  • Was weniger kam als bestellt, bleibt als Restmenge offen
  • Einlagern erzeugt die Chargen, bucht den Bestand und schreibt den Beleg fest
  • Lieferantenrechnung als Foto oder PDF einlesen — die Positionen kommen als Vorschlag, gebucht wird nichts ohne Ihr Zutun (zuschaltbar)

06 Lager und Bestand

  • Lagerartikel oder Streckengeschäft, je Artikel entschieden
  • Mehrere Lagerorte — Kühlhaus, Trockenlager und der Lieferwagen
  • Bestand je Artikel über alle Lagerorte — mit dem, was bestätigte Aufträge schon binden
  • Lagerbewegungen als Korrekturweg, statt Mengen in Belegen zu ändern

07 Chargen und Rückverfolgbarkeit

  • Eine Charge ist die Ware eines Lieferanten aus einem Wareneingang
  • Ausgeliefert wird nach kürzestem Mindesthaltbarkeitsdatum
  • Eine Stufe vorwärts, eine zurück: woher sie kam und wer sie bekommen hat
  • Im Fall eines Rückrufs ist die zweite Liste Ihre Anrufliste
  • Eine Charge lässt sich sperren; was noch im Lager liegt, wird nicht mehr zugeteilt
  • Charge, Herkunft und Haltbarkeit stehen je Position auf dem Lieferschein

08 Leergut und Pfand

  • Leergutarten mit Pfand und Einstandswert: Kiste, Palette, Rollcontainer
  • Leergutkonto je Kunde und Art, geführt als Saldo
  • Am Lieferschein erfassen, was hinausgeht und was zurückkommt
  • Das Pfand entsteht als eigene Belegzeile; die Rückgabe schreibt sie gut
  • Der Leergutstand des Kunden steht auf dem Lieferschein
  • Nur die Differenz zum Einstandswert geht in den Rohertrag ein

09 Lieferscheine

  • Das einzige Papier, das ohne Preise auskommt
  • Je Position Charge, Herkunft und Mindesthaltbarkeitsdatum
  • Leergutstand des Kunden und zwei Zeilen für die Unterschrift
  • Als PDF für die Tour, gesetzt rein in PHP
  • Barzahlung an der Rampe direkt vom Lieferschein aus

10 Rechnungen und Gutschriften

  • Rechnung aus einem oder aus mehreren Lieferscheinen
  • Sammelrechnung je Kunde nach seinem Rhythmus — wöchentlich, halbmonatlich oder monatlich; abgerechnet wird, was seine Periode geschlossen hat
  • Was schon abgerechnet ist, wird nicht ein zweites Mal fakturiert
  • Ab „Gebucht“ unveränderlich: korrigiert wird über Storno und Gutschrift
  • Storno und Gutschrift verwenden den Steuersatz des Bezugsbelegs
  • Kleinbetragsrechnungen werden gekennzeichnet, aber voll ausgewiesen
  • Mehrseitige Belege tragen Belegnummer und „Seite 2 von 3“ im Fuß

11 Zahlungen und Kassieren

  • Zahlungen mit Datum, Betrag, Zahlungsart und Verwendungszweck
  • Selbstzuordnung: erst nach Belegnummern im Verwendungszweck, sonst älteste Rechnung zuerst
  • Skonto nur bei eingehaltener Frist und ausreichendem Betrag
  • Eine Überzahlung bleibt als Guthaben stehen und lässt sich später zuordnen
  • Bar oder Karte erzeugt sofort den Beleg nach § 132a BAO, mit Durchschrift im Haus
  • Kontoauszug einlesen (camt.053 aus dem E-Banking): sichere Eingänge verbuchen sich selbst, dieselbe Zeile nie zweimal
  • Unklare Eingänge deutet auf Wunsch ein Sprachmodell — als Vorschlag; verbucht wird von Hand (zuschaltbar)
  • Kontoauszug einlesen (camt.053 aus dem E-Banking): sichere Eingänge verbuchen sich selbst, dieselbe Zeile nie zweimal
  • Unklare Eingänge deutet auf Wunsch ein Sprachmodell — als Vorschlag; verbucht wird von Hand (zuschaltbar)
  • Eine belegte Zahlung ist unveränderlich; korrigiert wird über eine zweite Zahlung mit umgekehrtem Vorzeichen

12 Offene Posten und Mahnwesen

  • Offene Posten je Kunde und Rechnung, mit Fälligkeit und Verzugstagen
  • Der Zahlstand ist gerechnet und nicht gesetzt — er folgt den Zahlungen
  • Der Mahnlauf schlägt vor, Sie wählen aus; automatisch geht nichts hinaus
  • Stufen der Reihe nach, mit Frist, Mahnspesen und eigenem Text je Stufe
  • Verzugszinsen tagesgenau, über Halbjahresgrenzen segmentiert, je Stufe zuschaltbar
  • Betreibungskostenpauschale einmal je Forderung, nicht je Stufe
  • Nummer und PDF entstehen beim Versenden

13 Auswertungen und Protokoll

  • Rohertrag je Kunde, Artikel und Warengruppe
  • Schlafende Kunden: wer seit X Tagen nicht bestellt hat, nach bisherigem Umsatz sortiert
  • Preisentwicklung eines Artikels über einen Zeitraum
  • Protokoll über alles, was Geld oder Ware bewegt — und nur darüber
  • Aus den Rohdaten macht die Maske einen lesbaren Satz

14 Stammdaten und Übernahme

  • Artikel mit Einheit, Steuerkategorie, Gebindegröße, Lagerkennzeichen, Bio und Herkunft
  • Kunden und Lieferanten in einem Stammsatz, mit getrennten Rechnungs- und Lieferadressen
  • Warengruppen, Preisgruppen, Einheiten, Zahlungsbedingungen, Lagerorte, Leergutarten
  • Importer für Artikel, für Kunden und Lieferanten und für Lieferanten-Preislisten
  • Fehlerbericht Zeile für Zeile statt Abbruch in der dritten Zeile
  • Ein unbekannter Wert lässt die Zeile scheitern — er wird nicht stillschweigend ersetzt

15 Ausgabe und Nachweis

  • PDF für Lieferschein, Rechnung, Gutschrift, Sammelrechnung, Mahnung und Zahlungsbeleg
  • E-Rechnung als ebInterface-6.1-XML, beim Erzeugen gegen das Schema geprüft
  • E-Rechnung als UBL nach PEPPOL BIS Billing 3.0 — mit eigenem Dokument für die Gutschrift
  • ZUGFeRD/Factur-X: ein PDF, in dem dieselbe Rechnung als XML steckt — wo es auf die förmliche Archivfassung ankommt, ist ebInterface oder UBL der bessere Weg
  • Das gewünschte Format steht am Kunden — abweichend ausgeben lässt es sich trotzdem
  • EPC-QR-Code auf der Rechnung: der Kunde scannt, die Banking-App füllt die Überweisung aus
  • Registrierkasse nach RKSV zuschaltbar: Protokoll, Signatur, QR-Code, Abschlussbelege
  • Maschinell auswertbarer Barumsatz-Export, der auch nennt, wozu ein Beleg fehlt
  • Gesetzt rein in PHP — kein Browser und kein Node auf dem Server

16 Rollen und Rechte

  • Fünf Rollen: Geschäftsführung, Buchhaltung, Disposition, Lager, Fahrer
  • Neun benannte Rechte statt Rechtefragen, die über alle Masken gestreut sind
  • Einkaufspreise und Rohertrag sieht nur, wer sie sehen muss
  • Die Rohertragsspalte wird nicht ausgeblendet, sondern gar nicht erst gebaut
  • Eine frisch eingerichtete Anwendung ist ohne Rollen bedienbar — sobald es welche gibt, kommt nur noch hinein, wer eine hat
Rollen

Was der Fahrer sieht — und was nicht.

Fünf Rollen bilden ab, wer welchen Teil des Tages macht. Das ist keine Hierarchie, sondern eine Aufteilung: jede bekommt die Masken, die sie braucht.

Geschäftsführung
Alles. Einschließlich Einstellungen, Benutzer und Protokoll.
Buchhaltung
Rechnungen, Zahlungen, offene Posten, Mahnwesen, Auswertungen, Stammdaten — und Einkaufspreise.
Disposition
Tageskurse, Lieferantenbestellungen, Lager, Auswertungen, Stammdaten — und Einkaufspreise.
Lager
Wareneingang, Bestand, Chargen, Leergut — und Einkaufspreise.
Fahrer
Kassieren an der Rampe. Verkaufspreise und Belegbeträge sieht er sehr wohl — er nimmt beim Wirt Bestellungen auf und kassiert. Den Forderungsbestand des Hauses sieht er nicht — wer seit wann offen ist, gehört nicht auf ein Tablet beim Wirt am Tisch. Und Einkaufspreise und Rohertrag sieht er nicht: was der Betrieb an einer Kiste verdient, gehört nicht auf ein Tablet, auf das der Wirt schauen kann. Die Rohertragsspalte wird für ihn nicht ausgeblendet, sondern gar nicht erst gebaut — eine ausgeblendete Spalte stünde weiterhin im Menü „Spalten ein- und ausblenden“.
Österreich

Die Vorschriften sind eingebaut, nicht angeklebt.

Eine Handelssoftware, die das österreichische Abgabenrecht nur ungefähr kennt, kostet beim ersten Prüfungstermin mehr, als sie je gespart hat. Deshalb steht das hier nicht am Ende.

Für Österreich gebaut, nicht übersetzt

  • Umsatzsteuer 10 / 13 / 20 % und ein vierter, frei belegbarer Satz — mit Gültigkeitszeitraum — maßgeblich ist das Leistungsdatum, nicht das Rechnungsdatum § 10 UStG
  • Rechnungsmerkmale, drei davon erzwungen: ohne sie lässt sich nicht festschreiben. Kleinbetragsrechnung inbegriffen § 11 UStG
  • Lückenlose Nummern je Belegart und Jahr, vergeben erst bei der Festschreibung § 131 BAO
  • Belegerteilung bei jeder Barzahlung, ab dem ersten Euro, mit Durchschrift im Haus § 132a BAO
  • Registrierkasse nach RKSV zuschaltbar — Datenerfassungsprotokoll, verschlüsselter Umsatzzähler, Signatur, QR-Code § 131b BAO
  • Ein Export, der sich maschinell auswerten lässt — die Aufbewahrung über sieben Jahre gehört zu Ihrem Betrieb, siehe unten § 132 Abs. 3 BAO
  • Verzugszinsen tagesgenau und Betreibungskostenpauschale einmal je Forderung — beides zuschaltbar §§ 456, 458 UGB
  • Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln: eine Stufe vorwärts, eine zurück VO (EG) 178/2002
  • E-Rechnung als ebInterface-XML — die Datei, die Sie beim Bund über das USP einreichen ebInterface 6.1
  • Dieselbe Rechnung auch als UBL für PEPPOL und als ZUGFeRD-PDF, je nachdem, was Ihr Kunde liest EN 16931

Keine Rechtsberatung

Das ist eine Aufstellung dessen, was umgesetzt ist — mit Angabe der Fundstelle, damit Ihr Steuerberater es prüfen kann. Bestätigen muss es jemand, der dafür haftet.

Ehrlichkeitshalber

Was Kiwikorb nicht tut.

An einer Stelle gesammelt, statt über die Seite verteilt. Wer eine Software kauft, sollte die Lücken vorher kennen und nicht in der zweiten Woche.

  • Keine Buchhaltung Kiwikorb erzeugt Belege, keine Konten. Der Steuerberater bekommt die Belege.
  • Kein Weg ins Netz Die E-Rechnung entsteht als Datei — ebInterface, UBL oder ZUGFeRD. Eingereicht wird sie über Ihren USP-Zugang beziehungsweise Ihren PEPPOL-Dienstleister; einen eigenen Zugangspunkt hat Kiwikorb nicht.
  • Keine Warnung an der Umsatzgrenze Ob Sie registrierkassenpflichtig werden, hängt an Ihren Umsätzen. Das im Blick zu behalten ist Chefsache.
  • Keine Signatureinheit Die Registrierkasse ist gebaut, aber Zertifikat und FinanzOnline-Registrierung sind Vertragssache.
  • Keine Steuerentscheidung Welcher Artikel in welche Steuerkategorie gehört, entscheiden Sie und Ihr Steuerberater. Kiwikorb rechnet damit.
  • Keine Datensicherung im Programm Sieben Jahre sind länger, als eine Festplatte hält. Die Sicherung gehört zum Betrieb, und darüber reden wir.
Technik und Betrieb

Ein Programm, das auf einem Server läuft — auf Wunsch auf Ihrem.

Kein fremder Dienst zwischen Ihnen und Ihren Daten, keine Bibliothek, die im Hintergrund nach Hause telefoniert. Ein Dienst ist zuschaltbar und einer nicht: Belegleser und Kontoauszug-Deutung schicken, was Sie einlesen, an ein Sprachmodell — neben der Signatureinheit der Registrierkasse der einzige Weg nach draußen, ab Werk aus und nur auf Knopfdruck, mit Ihrem eigenen Schlüssel. Alles andere steht auf dem Rechner, auf dem es läuft.

  • Grundlage Laravel 13, Filament 5, deutschsprachig und österreichisch formatiert
  • Datenbank SQLite oder PostgreSQL — Beträge liegen als Ganzzahl, nie als Fließkomma
  • Belege Erzeugt mit dompdf, rein in PHP: kein Browser, kein Node auf dem Server
  • Betrieb Auf Ihrem Server oder auf unserem, wie es Ihnen lieber ist

Beträge werden niemals als Fließkommazahl gespeichert, sondern als Ganzzahl in ihrer kleinsten Einheit — Cent für Beträge, Zehntausendstel für Einzelpreise, Tausendstel für Mengen. Das ist keine Spielerei: eine Rechnung, die um zwei Cent nicht aufgeht, kostet mehr Zeit als jede Rundungsregel.

Schaufenster

Sehen Sie es sich an, bevor Sie fragen.

Die Demo meldet Sie ohne Kennwort an und führt direkt ins Programm. Alle Betriebe, Artikel, Kurse und Belege darin sind erfunden, und Sie dürfen alles anfassen — Kurse pflegen, einen Auftrag anlegen, bündeln, liefern, fakturieren, stornieren. Um 04:00 baut sie sich über Nacht auf denselben Stand zurück, und keine Nachricht aus der Demo verlässt das Haus. Was Sie eintragen, sehen bis zum nächsten Rückbau auch andere Besucher — bitte keine echten Kunden- oder Personendaten.

Preise

Preise auf Anfrage.

Nicht, weil wir sie verstecken — sondern weil eine Preisliste für einen Betrieb mit drei Kunden und einen mit dreihundert entweder für den einen zu teuer oder für den anderen zu billig wäre. Sagen Sie uns, wie Sie arbeiten, und Sie bekommen eine Zahl, die zu Ihnen passt.

Wovon der Preis abhängt
Arbeitsplätze Wie viele Leute gleichzeitig damit arbeiten
Betrieb Auf Ihrem Server oder bei uns gehostet
Übernahme Artikel, Kunden und Lieferanten-Preislisten aus dem Altsystem
Registrierkasse Mit oder ohne — samt Einrichtung der Signatureinheit
Begleitung Schulung und Erreichbarkeit in den ersten Wochen
Anfrage

Schreiben Sie uns, was Sie heute tun.

Am hilfreichsten ist der Satz, der Sie am meisten Zeit kostet: die Preise jeden Morgen in einer Tabelle nachziehen, die Lieferscheine abends abtippen, das Leergut im Kopf behalten. Danach richtet sich, was wir Ihnen zeigen.

Sie bekommen eine Antwort von einem Menschen, keine Broschüre. Wenn es schneller gehen soll: hello@webhoch.com.

Wir verwenden Ihre Angaben, um diese Anfrage zu beantworten, und geben sie nicht weiter. Mit abgespeichert werden Ihre IP-Adresse und die Seite, von der die Anfrage kam — damit wir eine Anfrage zuordnen und missbräuchliche Einsendungen nachvollziehen können. Alles Weitere steht in der Datenschutzerklärung.

Wir antworten mit einem Vorschlag, nicht mit einem Vertrag.